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6.10.1930
Lieselotte Schwarz, geb. Ackermann, wird in Liegnitz/Schlesien geboren.
1939 stirbt der Vater Hermann Ackermann. 1936-40 besucht sie die Volksschule
in Liegnitz, von 1940-45 das Lyzeum. 1945 Flucht mit Schwester, Mutter
und Großmutter nach Flensburg. 1946 Tod der Großmutter
Martha Franz und wenige Wochen später stirbt die Mutter Charlotte
Ackermann. Von 1946-51 lebt Lieselotte Schwarz zunächst in Flensburg,
dann in Hamburg in Sozialheimen. 1949 bekommt sie von der Freien und
Hansestadt Hamburg ein Stipendium für die Meisterschule für
Mode, wo sie 1952 ein Abschlußdiplom erhält. 1951 heiratet
sie Rolf Schwarz und studiert von 1952-56 an der Staatlichen Hochschule
für Bildende Künste in Hamburg: 5 Semester freie Graphik
bei Prof. Willi Tietze, 2 Semester Malerei bei Prof. Willem Grimm
und 1 Semester Typographie bei Prof. Richard von Sichowsky.
In zweiter Ehe heiratet sie 1965 den Architekten Kurt Berger. Sie
behält den Namen der ersten Ehe als Künstlernamen, da zu
diesem Zeitpunkt schon eine Reihe von Büchern von ihr erschienen
sind. 1965 folgt die Geburt des Sohnes Tillmann Andreas in Hamburg.
Nachdem die Familie aus beruflichen Gründen 1965 nach Witten
und 1968 nach Wiesbaden umzieht, erfolgt 1973 der Bezug des eigenen
Hauses mit Atelier. Hier arbeitete Lieselotte Schwarz bis zu ihrem Tod
als freie Malerin und Bilderbuchautorin.
Lieselotte Schwarz starb am 12.06.2003 in Wiesbaden |